Ein Handwerk wie Tätowieren sollte nicht frei zugänglich sein wie ein Hobby.
Es ist ein medizinisch-invasiver Eingriff, und wer ihn ausführt, sollte ausgebildet, geprüft und überwacht sein.
Das ist kein Angriff auf Freiheit – es ist ihr Fundament.
Denn wahre Freiheit existiert nur, wenn sie von Kompetenz und moralischer Ordnung getragen wird.
Wir brauchen klare Hürden:
• Zugang zu Maschinen und Farben nur für registrierte Gewerbe (was seriöse Händler bereits seit jahrzehnten freiwillig machen)
• Pflichtschulungen zu Hygiene, Anatomie, Nachsorge.
• Proaktive Kontrollen durch Gesundheitsämter, nicht erst, wenn jemand stirbt.
Nur so entsteht eine Kultur, die sowohl den Künstler als auch den Kunden schützt – durch Struktur, nicht durch Appelle an den „gesunden Menschenverstand“.